Wie Dir die Kunst der Achtsamkeit hilft, stressfreier zu leben

Du kannst immer weniger abschalten, Deine Gedanken kommen nicht zur Ruhe, Du schläfst kaum noch richtig und die Hektik des Alltags hat Dich voll im Griff?

Oder Dich quälen Ängste und Sorgen und machst Dir selber zu viel Druck?

Es fühlt sich an wie eine Spirale, die Dich immer weiter nach unten zieht. Du möchtest STOPP sagen, aber es gelingt Dir nicht. Du machst weiter und weiter. Ziehst Dich immer mehr nach unten und zurück, bist nur noch müde und abgespannt. Könntest stundenlang weinen oder tust es, fühlst Dich ohnmächtig?

Die Zeit fliegt an Dir vorbei, Du hetzt von einem Termin (beruflich und/oder privat) zum anderen und Deine Liste der unerledigten Dinge wird immer länger statt kürzer?

Du hast das Gefühl, dass Du Dich immer mehr verlierst, Dich und Deine Bedürfnisse, Deine Wünsche und Träume. Bist für alle da, nur nicht für Dich?



Passe auf Dich auf, Du bist der wichtigste Mensch in Deinem Leben!

Diese Botschaft stelle ich in den Raum, da ich all das Beschriebene, die Anzeichen sehr gut kenne. Als ich vor einigen Jahren in der Situation war, habe ich ihn für mich nicht verorten können und/oder schlicht weg überhört.

Oder ich habe nicht genau hingehört bzw. es nicht hören wollen. Denn ich war schon mitten drin in der Abwärtsspirale. Und irgendwann wurde es zum Kampf mit Krampf. Ich habe immer gerne gearbeitet und tue es auch heute noch. Nur blieb die Freude, Leichtigkeit und Schluss endlich ich auf der Strecke.

Nur wie kann es soweit kommen?

Ich denke, zu mindestens war es bei mir so, dass 3 Dinge eine Rolle spielten:

  • Ich habe mich, meine Gefühle und Bedürfnisse nicht ernst genommen. Durch mehr Anstrengung, mit noch mehr Last auf meinen Schultern alles zu erfüllen,  Anerkennung im Außen zu suchen, geleitet durch ein mangelndes Selbstwertgefühl. Perfektionismus und ein zu hoher Anspruch an mich selbst taten ihren Teil dazu.
  • Ich habe in den entscheidenden Momenten nicht NEIN gesagt.
  • Ich habe schlicht und ergreifend nicht auf mich aufgepasst und alles, was mir noch wichtig ist aus den Augen verloren.

Was war das Ende vom Lied? Du kannst es Dir sicherlich denken. Nervenzusammenbruch, Burnout. Das ist nun 10 Jahre her. Und ich hatte noch einmal Glück.

Wie ergeht es Dir, wenn Du das liest?

Möglicherweise erkennst Du Dich in dem einen oder anderen Punkt wieder. Im tiefen inneren spürst Du das Gefühl, dass es sich in diese Richtung entwickeln könnte, wenn Du so weitermachst wie bisher? Du möchtest rechtzeitig die Reißleine ziehen. Etwas für Dich tun, etwas ändern, rechtzeitig auf Dich aufpassen und die Notbremse ziehen? Es fühlt sich egoistisch an, an Dich zu denken, weil.......

Nein, es ist nicht egoistisch, Und es ist an der Zeit, Dir einen gesunden Egoismus zu erlauben. Was Dich dabei unterstützen kann?

Die Achtsamkeitspraxis in der Natur, möglicherweise ist es ein Weg für Dich.

Wieder bei Dir anzukommen und vor allem bei Dir zu bleiben, gerade in stressigen und nervenaufreibenden Zeiten. Dir selber die Chance zu geben, Dich auf Dich zu besinnen zu spüren. Dich kennen zu lernen, zu erkennen was Dir wichtig und für Dich wesentlich ist.



Was ist Achsamkeitspraxis und in welcher Form ist sie hilfreich bei Stress und dauerhafter emotionaler Anspannung?

Achtsamkeitspraxis ist die Kunst im Moment zu sein, sich zu öffnen für das was ist, geschehen zu lassen, emotionale Balance zu finden und eine positive und bewusste Haltung einzunehmen.

Achtsamkeit bedeutet auch, sich selbst, den Dingen und Menschen Zeit zu geben und sich auf den natürlichen Rhythmus des Lebens einzulassen.

Der beste Ort, um sich in Achtsamkeit zu üben, ist die Natur. Die Energie und Schönheit der Natur bewusst wahrzunehmen, mit allen Sinnen auf sich wirken zu lassen, ohne Anstrengung und Druck, ohne Ziel oder Leistungsanspruch.


Warum ist Übung von Achtsamkeit in der Natur für unser Wohlbefinden und unsere seelische Gesundheit förderlich?



Achtsamkeitspraxis in der Natur beruhigt den Geist, nährt die Seele und öffnet das Herz, verschafft Klarheit und innere Ruhe.

Achtsamkeit hilft abzuschalten, die Belastungen und die Hektik des Alltags hinter sich zu lassen, bei sich anzukommen und bei sich zu bleiben.

Den Druck herauszunehmen, zu entschleunigen, sich zu erden, und seine eigenen Bedürfnisse zu erkennen. Bei regelmäßiger Übung führt sie zu mehr Gelassenheit und Leichtigkeit im Leben.

Die Übung in Achtsamkeit in und unter Einbeziehung der Natur eignet sich daher besonders zur Stressprävention und Stressbewältigung.

Sich in Achtsamkeit zu üben, heißt sich - selbst - bewusst werden, seine Sinne zu schärfen und die eigene Wahrnehmung im innen und außen zu verbessern.

Ich verbinde die Achtsamkeitspraxis in der Natur nicht mit Meditation, es kann aber, wenn Du es bereits praktizierst, eine gute Ergänzung sein oder ineinander übergehen.

Nun möchte ich Dir eine erste einfache Basisübung in einem kleinen Audio vorstellen, die Du ohne viel Aufwand und ohne Vorkenntnisse für Dich ausprobieren kannst.

Suche Dir einen ruhigen Platz in der Natur, an dem Du Dich wohlfühlst. Es kann z.B. in einem Park sein, im Garten, an einem Bach, im Wald oder auf einer Wiese.

Wichtig dabei ist, dass Du diese Übung regelmäßig wiederholst, damit sie die gewünschte Wirkung zeigt.

3-4 Mal in der Woche - 4-6 Wochen lang.

Viel Spaß mit der Achtsamkeitsübung: 90°

 

 

 

 

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